Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, das nicht nur ich schätze, sondern das auch von den Soldaten verteidigt wird und werden soll. Teil der Meinungsfreiheit ist es ohne jeden Zweifel auch, dass man die Einsätze der Bundeswehr für falsch hält, dass man die Bundeswehr als Mittel fremder Interessen und Mächte sehen darf (auch wenn das völlig unsinnig ist), dass man die Bundeswehr abschaffen möchte, ja es ist sogar Teil der Meinungsfreiheit in Deutschland, "Soldaten sind Mörder" sagen zu dürfen oder es gar als Aufkleber am Auto oder als Spruch auf dem Hemd zu tragen. Es ist die Pflicht eines Deutschen Soldaten, auch dieses Grundrecht zu verteidigen, selbst wenn es gegen sie genutzt wird. Dieses Recht will niemand hier all denen absprechen, die sich negativ gegen die Bundeswehr oder diese Videos äußern wollen. Allerdings sind inzwischen mehrfach Angehörige und Kameraden der Gefallenen auf diese Videos gestoßen. Diese Menschen haben es auch so schon schwer genug mit dem Verlust ihres Kameraden order Anverwandten fertig zu werden und stellen sich mitunter selber die Frage nach dem Sinn, schließlich wäre ihr Sohn/Bruder/Vater/Kamerad ja noch am Leben, wäre die Bundeswehr nicht im Einsatzland. So oder so ist es daher aber unzumutbar, diesen selbst unter dem Verlust leidenden Aussagen wie "Gut daß es sie erwischt hat, Soldaten sind Mörder" zuzumuten. Natürlich mögen auch solche Aussagen unter die Meinungsfreiheit fallen, doch auch ein dies Schreibender wird wohl kaum vergleichbar
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